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<pre>Abermals konnte der insgesamt vierte Saisonsieg somit bestätigen, wie sehr der HSV von seinen längst zu absoluten Leistungsträgern avancierenden Jungspunden profitiert; die „hauseigenen“ Jung, Arp & Co. sind im Begriff, den HSV vom Muff von 55 Bundesliga-Jahren zu befreien.  <p> Das Trio spielte die „Fohlen“-Abwehr am vergangenen Spieltag schwindelig und setzte sie unter viel Druck.  <p>  Wäre solch edlem Personal andernorts nicht einmal die kleinste Verschnaufpause vergönnt, wurde etwa Oliver Burke von seinem neuen Trainer zunächst in etlichen gemeinsamen Video-Sessions in aller Ruhe die Leipziger Spielphilosophie näher gebracht. <p> Insgesamt hatte sich die Hertha sogar in fünf der sechs zuletzt absolvierten Partien vergeblich um einen Treffer bemüht; lediglich beim 2:1-Erfolg in Hamburg legte das Team zwischenzeitlich einmal für eine Halbzeit die übliche Scheu vor dem Toreschießen ab. <p>  So sollte den zuletzt angeschlagenen Raffael und Lars Stindl zumindest Kurzeinsätze zuzutrauen sein, derweil der mittlerweile restlos genesene Michael Lang möglicherweise sogar seinem Startelf-Debüt im Dress der Gladbacher entgegensieht.  </pre>


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<pre>Die kraftraubende erste Europa-League-Teilnahme fordert ihren Tribut. „Es war uns immer klar, dass es eng werden kann“, sagte Trainer Markus Weinzierl.  <p> Acht Siege, zwei Unentschieden, zwei Niederlagen — das macht 26 Punkte nach zwölf Spieltagen. Eine solch beeindruckende Ausbeute hatte die Borussia in den 50 Spielzeiten zuvor nach zwölf Spielen nur ein einziges Mal — in er Meistersaison 1976/77!  <p>  Während die Ostdeutschen folglich auch am Freitag aus dem Vollen schöpfen können, treiben den Gast immer beklemmendere Personalsorgen um: Hatte sich kürzlich bereits Caiuby auf lange Sicht abgemeldet, handelte sich nun auch noch Raul Bobadilla eine Schulterverletzung ein. <p> Die 96er haben in den vergangenen Wochen vor allem aufgrund ihrer beeindruckenden taktischen Flexibilität nicht den Eindruck gemacht, lediglich als Eintagsfliege unterwegs zu sein. Breitenreiter konnte sein Personal zuletzt selbst während des laufenden Betriebs wie auf dem berühmten Reißbrett verschieben. <p>  Nach der 1:3-Pleite am letzten Spieltag gegen den HSV liegt die Mannschaft von Bruno Labbadia nun mit 30 Zählern auf Platz 16. Zwar sind die Wolfsburger nur drei Punkte vom rettenden Ufer entfernt, zugleich nähern sich die Hanseaten jedoch in Windeseile und sind nur mehr zwei Zähler hinter dem VfL.  </pre> 


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<pre> Dass es beim traditionell limitierten Sport-Club eine echte Watschn setzte, hatte zweifellos für die größte Überraschung des vergangenen Fußball-Wochenendes gesorgt.  <p> Freiburg verlor von den bisherigen 10 Heimspielen gegen Hoffenheim erst ein einziges Match (5 Siege, 4 Remis).  <p>  Diesen fordert Schalke-Coach Domenico Tedesco auch von seiner Mannschaft. Auch als eine Art Wiedergutmachung für den verpassten „Dreier“ in Köln. „Arroganter kann man nicht mehr spielen“, hat er seinem Team in seiner ersten Reaktion vorgeworfen. <p>  Fünfmal geriet man in sieben Pflichtspielen in dieser Saison ins Hintertreffen, am Ende gingen allesamt auch verloren. <p>  Ein Auswärtssieg der Knappen würde zudem ganz nebenbei auch die Schieflage des Hinspiels wieder korrigieren. Da Bayer damals wie die Jungfrau zum Kinde zu einem gänzlich unverdienten Dreier kam, sollte das Glück des Tüchtigen dieses Mal mit dem Revier-Klub sein.  </pre>


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<pre> für die somit zweitschlechteste Offensive des Vorjahres scheint auch die erwähnte Verpflichtung von Waldschmidt nur ein Tropfen auf den heißen Stein zu sein, der zuletzt für den Hamburger Dino gerade einmal mit einem Saison-Treffer in Erscheinung trat.  <p> „Wir haben uns das über das Jahr verdient und etwas ganz Großes erreicht. Im nächsten Jahr gehören wir zu den besten Mannschaften Europas. Das war heute unser kleines Pokalfinale.“   <p> Dass im Zuge der Länderspielpause zahlreiche Leistungsträger gar nicht auf dem Trainingsplatz zugegen waren, hat dem Trainer das Tüfteln an Verbesserungen dabei zusätzlich schwer gemacht. <p>  Nun wartet auf die Sachsen ein Gegner, der sich in bestechender Form befindet und offensiv aktuell keine Hemmungen kennt: die TSG Hoffenheim.  <p> Ganz anders ist die Situation derzeit bei den Wolfsburgern. Statt des anvisierten Kampfes um die Champions-League-Ränge stecken die „Wölfe“ mittendrin im Abstiegskampf.  </pre>


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<pre> – Kevin Kampl hofft, dass der 2:1-Erfolg in Wolfsburg mehr als nur die zunächst eingeheimsten drei Punkte wert gewesen ist.  <p> Nichtsdestotrotz ließ auch der Auftritt im Rheinland wieder wissen, dass RB auch in diesen Tagen das Zeug zum ersten Bayern-Jäger hat; nicht von ungefähr war auch der Rekordmeister in der jüngeren Vergangenheit in Leverkusen gern einmal ein kleines Bisschen ausgerutscht.  <p>  Dabei liegt es natürlich nahe, die zum Hängen neigenden Schultern auf das mangelnde Selbstbewusstsein zurückzuführen: Bislang fehlt dem VfB offensichtlich der Glaube daran, in der Bundesliga auch abseits der heimischen vier Wände zum Mithalten in der Lage zu sein. <p>  Von den letzten fünf Heimspielen in der vergangenen Saison haben die „Königsblauen“ keines verloren — es gab vier Siege und ein Unentschieden.  <p> Nach all der mehr oder weniger berechtigten Aufregung ist es jedoch immerhin tröstlich, dass auch die Niederlage keine weitreichenden Folgen hat. Weil auch die unmittelbaren Konkurrenten aus Berlin uns Gelsenkirchen Federn ließen, wurde bezüglich der Königsklasse der Status quo gewahrt.  </pre>


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